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Hoher Toxoplasmose-Titer - Nachwuchs häufig schizophren  

15.08.05:                                     
Reaktivierte Infektion oder negativer Einfluss auf fetale Gehirnentwicklung      
Hoher Toxoplasmose-Titer - Nachwuchs häufig schizophren
                                       
                                    
Die In-utero-Exposition mit Toxoplasmose-Erregern kann verantwortlich sein, wenn der erwachsene Nachwuchs an Schizophrenie beziehungsweise schizophrenen Störungen leidet (Am J Psychiatry 162 [2005] 767-773).                                       
                                       
Hohe mütterliche Toxoplasmose-Antikörper-Titer führen bei den Nachkommen vermehrt zu Schizophrenie.                                        
                                      
Was genau die Ursache für die erhöhte Rate schizophrener Erkrankungen der Nachkommen von Frauen mit erhöhtem Toxoplasmose-IgG-Antikörper-Titer ist, können US-Wissenschaftler des New York State Psychiatric Institute in New York noch nicht sagen.                                        
                                      
Wahrscheinlich wird, wie bei anderen mütterlichen Infektionen auch, die fetale Gehirnentwicklung negativ beeinflusst.                                       
                                       
Die Forscher hatten 63 Serumproben Schwangerer untersucht, deren Kinder später an Schizophrenie erkrankt waren. 123 schwangere Frauen dienten als Kontrolle. Antikörper-Titer wurden als negativ, mittel oder hoch bewertet.                                       
                                       
Hohe Toxoplasmose-Antikörper-Titer ließen das Risiko für Schizophrenie 2,61fach steigen, während mittlere Titer auf das Erkrankungsrisiko keinen Einfluss hatten.                                       
                                      
Diagnostik:       
       
Toxoplasmose-Ak (IgG, IgM, IgA), Avidität, Immunoblot     
     
IGeL:          
Selbstverständlich eignen sich diese und weitere schwangerschaftsrelevante Untersuchungen auch für spezielle Praxis-IGeL-Programme.     
Für Rückfragen und IGeL-Info Kontaktaufnahme erbeten!

 

Dr. med. Franz Krupar | Adolf-Schmetzer-Str. 30 | 93055 Regensburg | Fon: 0941/793061 | Fax: 0941/794758 | mail
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