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Dyspepsie - Gastritis - Ulcus - Helicobacter pylori   

08.09.05:          
H.p. ausnahmslos und immer eradizieren ? Ist nur ein toter Helicobacter ein guter Helicobacter ?          
Helicobacter pylori schädigt die Mucusbarriere, führt zu intestinaler Metaplasie und Atrophie. Andererseits kann man sich bei einem Keim, den die Hälfte der Weltbevölkerung trägt, fragen, ob Helicobacter pylori nicht ein Kommensale ist, auf den sich der Mensch eingestellt hat - ähnlich wie auf Kolibakterien im Darm. Es gibt Daten, wonach Helicobacter pylori vor Refluxerkrankung und bestimmten Krebsformen schützt.        
Wann soll Helicobacter pylori eradiziert werden ?          
Zu eradizieren ist in Fällen chronischer Gastritis sinnvoll, sowie bei intestinaler Metaplasie mit Dysplasien, Pangastritis mit multifokaler Schleimhautatrophie, auch bei Patienten mit Magenkarzinomen in der Verwandtschaft. Bei funktioneller Dyspepsie ist die Eradikation umstritten. Sinnvoll und gesichert ist die Eradikation beim erstmaligen wie auch rezidivierenden Auftreten von Ulcus ventriculi oder duodeni, besonders unter NSAR-Therapie.         
        
Diagnostik:         
Helicobacter pylori - Ak  (EIA/IFT und WB)        
Die Bestimmung von H.p. IgG- und IgA-Antikörpern ermöglicht eine Unterscheidung zwischen aktiver Infektion, Entzündung und Seronarbe. Im Western Blot kann mit Hilfe der Pathogenitätsfaktoren CagA und VacA zusätzlich zwischen Typ I (hochvirulent, Entwicklung von Ulcera wahrscheinlich, Eradikationstherapie angezeigt) und Typ II (weniger virulent, ggf. symptomatische Behandlung,  nicht therapiebedürftig ohne Symptomatik) unterschieden werden.        
    
IGeL:          
Selbstverständlich eignen sich alle Untersuchungen auch für spezielle Praxis-IGeL-Programme. Für Rückfragen und IGeL-Info Kontaktaufnahme erbeten!

 

Dr. med. Franz Krupar | Adolf-Schmetzer-Str. 30 | 93055 Regensburg | Fon: 0941/793061 | Fax: 0941/794758 | mail
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