logo
 
   
 
News
Angebot
Analysen
Indikationen
Service
Impressum




  News

 

 

Screening auf B-Streptokokken  

18.03.09: Hämolysierende Streptokokken der Gruppe B können bei Säuglingen eine Sepsis auslösen. Eine Infektion der Kinder ist möglich, wenn der Genitaltrakt der Mutter mit den Keimen besiedelt ist. Das Risiko für eine Infektion des Kindes ist erhöht, wenn Streptococcus agalactiae im Genital-Rektal-Bereich der Mutter zum Zeitpunkt der Entbindung nachgewiesen werden, die Geburt mehr als 18 Stunden dauert (zwischen Blasensprung und Entbindung), bei Fieber während der Geburt sowie bei einer Frühgeburt vor der 27. Woche.  
 
Zur Prävention wird in der 35. sowie in der 37. Schwangerschaftswoche eine Untersuchung auf B-Streptokokken empfohlen. Die Erreger lassen sich in einen Abstrich vom Vaginaleingang nachweisen. Zusätzliche Abstrichentnahme von der Analregion erhöht die Nachweisrate. Der Abstrich sollte in einem bakteriologischen Transportmedium ins Labor zur Untersuchung durch Anzucht geschickt werden.  
 
EBM-Abrechnung: Der Labortest auf Streptokokken B ist nicht Bestandteil der Mutterschaftsvorsorge der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und wird demnach nur bezahlt, wenn ein begründeter Krankheitsverdacht vorliegt. Bei Verdacht auf Infektion wird der Nachweis von Streptokokken B über Ziffer 32740 (5,40 Euro) abgerechnet.  
 
GOÄ-Abrechnung: Als privatärztliche Leistung wird die Untersuchung mit dem 1,0 bis 1,15 fachen Satz nach den GOÄ-Ziffern 4538 x 2 oder 4538 beziehungsweise 4572 (13,98 beziehungsweise 16,08 Euro) zuzüglich des Abstrichs und der Beratung abgerechnet. Bei positivem Ergebnis erfolgt dann die Untersuchung nach den Ziffern 4572 x 2, 4610 x 2 (16,32 beziehungsweise 18,77 Euro) oder 4572 x 2 (13,98 beziehungsweise 16,08 Euro)

 

Dr. med. Franz Krupar | Adolf-Schmetzer-Str. 30 | 93055 Regensburg | Fon: 0941/793061 | Fax: 0941/794758 | mail
Datenschutz