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Neuartiges Coronavirus 2019-nCoV  

03.02.20: Seit 1. Februar 2019 gilt eine Meldepflicht für das neue Coronavirus 2019-nCoV; zunächst für ein Jahr. 
Außerdem können Ärzte ab sofort bei bestimmten Patienten den Labornachweis des Virus auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) anfordern. Das teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit. 
Dafür kommt die neue Labor-GOP 32816 (Abklärung des Verdachts auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus) zum Einsatz, die die Selbstverwaltung beschlossen hat. 
Ob auch Ärzte für sich selbst ohne Weiteres eine Labordiagnostik auf 2019-nCoV als GKV-Leistung anfordern können, blieb am Freitagabend zunächst offen. Agenturen hatten dies zuvor berichtet. 
 
RKI-Falldefinition 
Personen mit respiratorischen Symptomen unabhängig von deren Schwere und Kontakt mit einem bestätigten Fall mit 2019-nCoV 
Personen mit erfülltem klinischen Bild und Aufenthalt in der chinesische Provinz Hubei. 
Als klinisches Bild genügt laut RKI ein akutes respiratorisches Syndrom mit dem Verdacht, dass die unteren Atemwege betroffen sind. Fieber oder Husten sind nicht obligat. 
 
Meldepflicht gilt nur für Falldefinition 
Die ab Samstag geltende namentliche Meldepflicht umfasst 
 
Verdacht, 
Erkrankung sowie 
Tod 
in Bezug auf eine 2019-nCoV-Infektion. Sie gilt auch dann noch, wenn die Meldung bereits erfolgt war oder wenn ein Verdacht ausgeschlossen werden konnte. Gemeldet werden müssen und sollen jedoch nur Fälle, die der RKI-Falldefiniton entsprechen. 
 
Auch wurde mit der Eilverordnung die namentliche Meldepflicht für Erregernachweise ausgeweitet. Sie gilt nun für direkte als auch indirekte Nachweise von 2019-nCoV, soweit es Hinweise auf eine akute Infektion gibt.

 

Dr. med. Franz Krupar | Adolf-Schmetzer-Str. 30 | 93055 Regensburg | Fon: 0941/793061 | Fax: 0941/794758 | mail
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